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Förderung für denkmalgeschützte Immobilien

Förderung für denkmalgeschützte Immobilien

Für viele gehören die historischen Gebäude einfach zum Erscheinungsbild einer Stadt dazu. Für Andere wiederum sind diese Gebäude die perfekte Kapitalanlage. Egal mit welchem Motiv ein denkmalgeschütztes Gebäude gekauft wird, es müssen sich immer die Vor- und Nachteile vor Augen gehalten werden.

Durch ein in ihrer Zeit geprägtes Erscheinungsbild, sind denkmalgeschützte Gebäude immer Unikate. Doch wer entscheidet letztendlich welche Gebäude denn nun denkmalgeschützt sein sollen und welche nicht? Dafür gibt es die Denkmalbehörde. Diese Behörde arbeitet allerdings nicht Deutschlandweit einheitlich, sondern jedes Bundesland entscheidet individuell darüber welches Gebäude es nun zu schützen gilt.

Denkmalliste  

Nun gibt es eine Liste von dingen die ein Gebäude besitzen muss, um auch geschützt werden zu können.

  • das Gebäude muss eine markante Architektur aufweisen
  • das Baujahr muss stimmen (sehr interessant für die Absetzung des Gebäudes)
  • es muss ein gewisser Seltenheitswert vorhanden sein
  • die bauliche Qualität des Gebäudes muss einem Standard entsprechen

 

 

 

Denkmal als Kapitalanlage

Welche Vorteile ein denkmalgeschütztes Gebäude hat, zeigt sich wenn man betrachtet wie man das Gebäude steuerlich geltend machen kann. Angefangen beim Anschaffungspreis der Immobilie, kann man laut AfA 2% des Kaufpreises über 50 Jahre absetzten. Dies gilt, falls das Gebäude nach 1925 gebaut wurde. Für Gebäude die vor 1925 gebaut worden sind, gelten 2,5% können über 40 Jahre abgesetzt werden. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass dies sich nur auf den reinen Gebäudewert und nicht jedoch auf das Grundstück bezieht. Kauft man beispielsweise ein Grundstück mit einem geschützten Gebäude darauf für 500.000€, wobei die Kosten 400.000€ für das Gebäude und 100.000€ für das Grundstück betragen, so können nur die 400.000€ abgesetzt werden, da sich der Wert des Grundstücks prinzipiell nicht verändert.

Hat man nun eine wunderschöne Immobilie erworben muss diese meist früher oder später aufwendig saniert werden. Hier sticht besonders hervor, dass sich denkmalgeschützte Immobilien besonders für Kapitalanleger lohnen, die nicht selbst im Gebäude wohnen. So können 100% der Sanierungs- und Modernisierungskosten steuerlich geltend gemacht werden. In den ersten acht Jahren können 9% abgesetzt werden, in den nächsten vier weitere 7% der Gesamtkosten. Sind die 12 Jahre rum (beginnend ab dem Jahr der Sanierung) können keine günstigen AfA Steuervergünstigungen mehr eingefordert werden. Kauft man die Immobilie um selber darin zu wohnen, kann man lediglich 90% der Sanierungskosten geltend machen. In diesem Fall kann man 10 Jahre land 9% der Kosten Absetzten.

Förderung für denkmalgeschützte Immobilien

Die KfW fördert die Sanierung von Heizung und Fenster bei denkmalgeschützten Gebäuden. Bis zu 50.000€ gibt es, falls das Gebäude teilsaniert wird. Bei einer Kompletten Sanierung des Gebäudes, kann man bis zu 100.000€ Förderung bekommen. Bevor man also die Fenster tauscht, sollte man einen Förderungsantrag bei der KfW ausfüllen.

Welche Kreditinstitute Fördern?

Durch günstige Kredite fördern die folgenden Kreditinstitute und Behörden den Kauf und Erhalt denkmalgeschützter Immobilien.

  • Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
  • Landesdenkmalämter
  • Deutsche Stiftung Denkmalschutz
  • Denkmalschutzbehörde
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Marcus Engel

Als Gründer und Inhaber von Marcus Engel Immobilien, biete ich ein Rund­um-sorg­los-Pa­ket. Sie können mich jederzeit kontaktieren, egal ob im nebenstehenden Kontaktformular, per WhatsApp oder Anruf. Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

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